Sicherheit

Sicherheit

Wer online Banking betreibt sollte sich darüber informieren welche Angriffe oder Gefahren im Internet auf ihn lauern. Kennt man die Angriffsarten der Hackern ist es einfach sie abzuwehren. Zudem bietet eine gute online Banking Software von Haus aus Schutz vor Angriffen von Hackern. Es kann jedoch nie Schaden, wenn man sich selbst etwas schlau macht und auf Nummer sicher geht.

Die 6 häufigsten Angriffe aus dem Internet

Wir haben Ihnen eine eine Liste der häufigsten Angriffsarten von Hackern zusammengestellt, um ihre online Banking sicher gestalten zu können.

1. Keylogger

Ein Keylogger späht alle Eingaben aus, die sie auf ihrem Computer tätigen. Dies dient dem Hacker dazu Benutzernamen und Passwörter zu sammeln. Häufig lädt man sich Keylogger beim stöbern im Web herunter. Eine gute Antivirus-Software schützt vor diesem Angreifer und man sollte nicht unbekannte Programme herunterladen.

2. SQl Injection

Hier verschaffen sich Angreifer über die Kommunikation des Webbroswer und dem Internet Zugriff auf den Rechner. Dies ist eine sehr aufwendige Technik und kann nur in Kombination mit anderen Attacken erfolgreich sein. Diesen Angriff abzuwehren liegt nicht in der Hand des Nutzers, sondern an den besuchten Webseiten. Besucht man eine infizierte Seite schlagen jedoch dennoch die eigenen Sicherheitsmaßnahmen wie eine Anti-Virus-Software Alarm.

3. Packet Sniffer

Hier werden die Packtet ausgespäht die zwischen dem Internet und dem Computer verschickt werden, also kurz gesagt was durch die Leitung fließt. Hier sind natürlich auch wichtige Daten für den Angreifer enhalten. Dieser Angriff ist jedoch sehr selten, da er äußerst aufwendig ist, weil ihre Daten automatische durch ihren Computer sehr stark verschlüsselt werden. Beim online Banking mit HBCI werden ihre online Banking Daten quasi doppelt verschlüsselt, wodurch ein Angriff real fast unmöglich wird.

4. Kompromittierte Daten

Der Klassiker. Man sollte wichtige Daten weder weitersagen noch in Dateien auf dem Computer speichern. Falls es dazu kommt, dass ein Hacker Zugriff auf den PC bekommt oder E-Mails abfangen kann, hat er so ein leichtes Spiel. Auch sollte man keine sensiblen Daten via E-Mail verschicken, man kann nie wissen wie sicher der Computer des Empfängers ist. Private Daten sollten auch als sollche behandelt werden und immer privat bleiben.

5. Phishing

Hier ist der Angriff keiner technischen Natur, sondern eine soziale. Es wird versucht dem Opfer durch Täuschung wichtige Informationen zu entlocken. Zum Beispiel bekommt man eine Mail in der steht, dass ein Konto gesperrt wurde und man nun doch Bitte auf einen Link in der Mail klicken soll, um das Konto zu entsperren. Jetzt wird man aber auf eine Seite weitergeleitet die der eigentlich Seite des Anbieters sehr ähnlich sieht, gibt man nun dort sein Passwort und Benutzernamen ein sind diese Daten in den Händen der Häcker. Hier sollte man immer daran denken, dass man in einer seriösen Mail nie dazu aufgefordert wird irgendwelche Passwörter einzugeben. Wenn man sich nicht sicher ist, lohnt es sich die Url auf die man weitergeleitet wird genauer anzusehen, weil sie nicht mit der Adresse des echten Anbieters übereinstimmen kann.

6. Brute-Force-Attacken

Dieser Angriff beschreibt das wahllose ausprobieren von Passwörtern und Benutzernamen. Hier spiel die Rechenleistung, die einem Angreifer zur Verfügung steht eine wichtige Rolle. Noch wichtiger ist jedoch die Wahl eines guten Passwortes. Oft wird deshalb bei der Wahl des Passwortes vorgeschrieben welche Elemente es enthalten muss, wodurch diese Attacken ins leere laufen. Verwenden sie am besten Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Es empfiehlt sich auch großgeschriebene Buchstaben in das Passwort einzubauen. Was sie auf jeden Fall vermeiden sollten ist ihren eigenen Namen, Geburtstag, Lieblings Sportverein, Namen des Haustieres oder sonstige privaten Daten in das Passwort einzubauen. Diese Informationen lassen sich leicht herausfinden und helfen dem Hacker beim kancken des Passwortes. Nutzen sie am besten absolut zusammenhangslose Passwörter, die sind zwar etwas schwerer zu merken, aber dafür auch sicher. Dabei kann man sich jedoch auch Eselsbrücken bauen, die nicht so einfach zu erraten sind. Hier ein Beispiel: Anfangsbuchstabe des Lieblingssongs, erste Zahl des Erscheinungsjahr, Anfangsbuchstaben der Band und dazu ein passendes Sonderzeichen. Man könnte hier zum Beispiel den Song „Smoke On The Water“ von Deep Purple nehmen der 1972 erschienen ist nehmen -> SotW@19Dp72.